Povoa – Porto, Ankunft und Reisevorbereitung

Nach einer 24 stündigen Autofahrt kommen wir im Hafen an und schon von weitem sehen wir den Masten der Takamaka. Alle vier sind wir erschöpft und laden das nötigste aus dem Auto aus, beladen das Boot und schaffen unnötig gewordenes von Bord. Meine Mutter und meine zwei Mitseglerinnen packen kräftig mit an.
Am 4. Oktober laufen wir aus Povoa aus und beginnen unseren Törn mit einem kurzen Schlag nach Porto. Der Wind ist konstant und stark genug um durchschnittlich fünf Knoten Fahrt zu machen. Schon nach wenigen Stunden liegen wir im Hafen Leixoes, der uns wesentlich geschickter gelegen scheint als Porto, das ein Stückchen im Landesinnern liegt. In Leixoes angekommen verrichten wir die letzten Arbeiten und Vorbereitungen an Bord. Der Windgenerator und das Solarpaneel sind bereits wieder aufgebaut, ein Auge für den Spinnaker ist im Masttop installiert worden und der neue Kartenplotter, der mich sicher durch Kanadas und Grönlands Küstenlandschaft begleiten soll, hat auch bald einen passenden Platz gefunden. Trotz des gestrigen Großeinkaufes gehen wir erneut in den Supermarkt und kaufen so manches Obst, Gemüse und Müsli. Das Boot ist gerüstet für die Überfahrt, die Crew bereit das europäische Festland zu verlassen und auch die Blässe der ersten, kurzen Strecke schwindet nach und nach aus Franziskas Gesicht.

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