Martinique – Dominica

Am Morgen verlassen wir die kleine Bucht fluchtartig (die Ansteuerung war übrigens mit Hilfe der NV Karten kein Problem, Riffnavigation ist nicht wirklich von Nöten gewesen) und segeln nach Marin, wo ich meinen Gästen eine Nacht in der Marina bieten will. Als wir ankommen erfahren wir leider, dass die Marina komplett ausgebucht ist. Wir liegen also eine Nacht vor Anker und schauen uns am nächsten Tag Sainte-Anne, ein kleines Städtchen mit wunderschönen Sandstränden, an. Von unserem Ankerplatz aus kann man leicht überall an den Strand oder in die Stadt fahren. Einziger Verbesserungsvorschlag für die Hotels: Kein Wasserski zwischen den ankernden Booten, das nervt…
Mit Hilfe einer Reservierung bekommen wir am Ende dann doch noch einen Platz in der Marina und so können Markus, Esther und Aliena nicht nur problemlos ihr Gepäck an Land schaffen sondern wir können uns endlich auch mal alle frei bewegen.
Am Morgen des folgenden Tages verabschieden wir uns, Markus und ich schleppen viele Koffer und Taschen zu einem Taxi und schon bin ich wieder allein. Rasch breche ich nach Fort de France auf, wo meine reparierte Genua auf mich wartet. Wie immer, komme ich erst bei Anbruch der Dunkelheit dort an. Am kommenden Tag hole ich meine Genua ab und verbringe den Rest des Tages unter Deck. Endlich kann ich mal wieder richtig durchhängen, so ganz ohne Programm und ohne Zeitdruck. Am nächsten Tag will ich nach Dominica aufbrechen und am 29. Schon in Antigua sein, wo spontan Besuch zusteigen wird.
Ich verlasse meinen Ankerplatz am frühen Abend. Es bläst kaum ein Lüftchen und ich komme nur langsam vorwärts. Um Mitternacht herum komme ich an der Nordspitze Martiniques an und der Wind schläft komplett ein. Ich nehme das Vorsegel herunter und lege mich schlafen.
Erst aThunfisch2m Morgen beginnt der Wind wieder aus Osten zu wehen und ich kann meine Fahrt fortsetzen. Nach vier oder fünf Stunden bin ich an Dominicas Küste angekommen und gerade als ich mich dem Land nähere, beißt ein starker Fisch. Nach wenigen Minuten ziehe ich einen schwarzflossen Thun aus dem Wasser. Zwar etwas kleiner als mein erster aber er wird dennoch einige Malzeiten abgeben. Kaum am Ankerplatz angekommen, verschenke ich drei Filets an meine Nachbarn und brate mir das Vierte zum Mittagessen an. Selbst für einen Vegetarier schmeckt das frische Fleisch gut(auch Dominica - Hauspflanzen mal andersKaribische Häuserwenn ich ihn viel zu lange brate, weil ich den Anblick von halb rohem Fleisch nicht mag). Nach meiner Ankunft laufe ich in die Stadt. Leider ist das Customsoffice bereits geschlossen und so drehe ich ohne weiteren Erfolg um und kehre zum Boot zurück. Immerhin findet man hier wieder den karibischen Flair, der an vielen Häusern sichtbar wird.

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