Zurück in die Dom Rep und rasch nach Caicos

Nach bestandenem Examen, gemeistertem Auszug, dem obligatorischen abarbeiten der persönlichen Wunschliste „Was will ich alles in Deutschland essen?“ und erneutem Abschied von allen Freunden kann es wieder zurück in die Dom Rep, an Bord der Takamaka gehen.
Meine Mutter und Schwester bringen Clarissa und mich um vier Uhr in der Früh zum Flughafen und nach wenigen Minuten sitzen wir im Flieger nach Wien, um von dort aus nach Punta Cana zu fliegen. Clarissa wird mich für die zweite Hälfte meiner Reise begleiten.
Als wir in Punta Cana ankommen, weht und ein milder, warmer Wind entgegen. Die Dächer des Flughafens sind komplett aus Palmblättern und signalisieren den Ankommenden, dass sie wohl jetzt in der Karibik sein müssen. Um nach Luperon, zu unserer Takamaka, zu gelangen, müssen wir allerdings zwei halbtägige Reisen mit dem Bus unternehmen und dieser fährt leider erst am folgenden Tag wieder. Nach zwei Nächten in Hotels und besagten Busfahrten, kommen wir endlich in Luperon an. Die Strapazen scheinen nicht enden zu wollen, denn ich liege die zwei nächsten Tage krank im Bett.
Als dann wieder alle munter auf sind, zeige ich Clari die bereits entdeckten Schönheiten um Luperon herum. Wir besuchen mit dem Mietwagen die Kakaoplantage und die Wasserfälle zum rutschen. Anschließend fahren wir nach Puerto Plata um so viel Lebensmittel wie möglich zu bunkern und möglichst wenig auf den Bahamas einkaufen zu müssen. Voll beladen kommen wir lange nach Anbruch der Dunkelheit am Boot an.
Die Lebensmittel sind verstaut, das Boot ist aufgeräumt und bereit aufzubrechen. Fehlt nur noch das Ausklarieren. 700 Peso(15 Euro) fürs Büro, 3000 für das Stempeln der Ausweise. 20 USD für die eigentliche Ausreise. Insgesamt kostet uns das ein- und ausklarieren knapp 200 Euro, was dieses „günstige“ Land zu einem der teuersten und unverschämtesten in der Karibik macht. Ein weiteres mal werde ich wohl kaum mit dem Boot in die Dom Rep einreisen. Als wir endlich die geschützte Bucht von Luperon verlassen haben, wehen uns 20-30 Knoten Halbwind in die Segel und die Wellen rauschen über unser Deck. Schnell haben wir uns an das rollen gewöhnt und das Boot schießt auf South Caicos, unser nächstes Ziel, zu. Bereits im Morgengrauen sehen wir die ersten Hügelchen der flachen Inselgruppe und kommen am frühen Morgen an. Der Ankerplatz ist wenig geschützt, dafür aber erstaunlich ruhig. Einklarieren kostet leider auch hier 65 Dollar, die sich hoffentlich in den nächsten Tagen bezahlt machen…

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