Nuuk – Manitsoq

Nachdem wir noch drei weitere Dieselkanister gekauft und alles aufgetankt haben, kann es endlich weiter gehen. Nuuk war zwar toll zum Einkaufen und Organisieren, dafür aber auch unglaublich laut und geschäftig. Alle paar Minuten düst ein Motorboot vorbei und lässt die Schiffe schaukeln, wir müssen immer über Kutter klettern um an Land zu kommen und die idyllische Aussicht ist durch Hafenanlagen, Fischfabriken und Hotels verbaut. Wir wollen raus in die Natur und da geht es jetzt auch hin. Nächstes Ziel ist erst einmal Manitsoq, eine Fischerstadt knapp 100 sm nördlich von Nuuk. Danach ist eine Nacht im Evighedsfjord geplant. Der Reiseführer beschreibt die präferierte Bucht „mit Muscheln am Strand und Blaubeeren auf den Hügeln“. Das hört sich doch viel besser an als im Industriehafen.
Als wir ablegen weht ein frisches Lüftchen und wir kommen die ersten Meilen gut voran. Nach drei Stunden zieht allerdings Nebel auf und der Wind dreht. Wir sind bei schwachem Wind auf der Kreuz und entscheiden uns irgendwann, den Motor anzuwerfen. Wofür sonst haben wir inzwischen 45 Liter Diesel in Kanistern? Nach wenigen Stunden ist der Nebel verflogen. Auf dem Weg in den Norden kreuzt ein Buckelwal und einige Robben unseren Weg, Eisberge werden immer rarer.
Direkt vor der Hafeneinfahrt treffen wir auf eine große Gruppe von Buckelwalen, die ihre Schwanzflosse, den Buckel und ihr kräftiges Blasen zum Besten geben.

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